PlaneFox verfolgt 2 zum Verkauf stehende Bearhawk Patrol und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Bearhawk Patrol fliegt etwa 900 nm bzw. rund 1,667 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 7 Std. 23 Min..
Eine Bearhawk Patrol kostet etwa EUR 2.241 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 240 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Bearhawk Patrol ist ein zweisitziges, in Tandemanordnung ausgelegtes Spornradflugzeug der Experimental Amateur Built Kategorie. Entworfen wurde sie von Bob Barrows als leichtere, zweisitzige Ergänzung zur viersitzigen Bearhawk, mit Bausätzen und Plänen über Bearhawk Aircraft. Der Erstflug des Prototyps fand 2002 statt, Bausätze werden seit den 2000er Jahren angeboten. Ihre Bedeutung liegt in der Kombination aus klassischer Stahlrohr und Stoff Bauweise am Rumpf, Aluminiumtragflächen, gutmütigen Langsamflugeigenschaften und einer Nutzlast, die für ein zweisitziges Buschflugzeug bemerkenswert ist. Für Käufer ist wichtig: Jede Bearhawk Patrol ist ein individuell gebautes Einzelstück, nicht ein serienidentisches Muster mit einheitlicher Werksausstattung.
Typische Bearhawk Patrol werden mit Lycoming Triebwerken im Bereich von etwa 150 bis 180 hp betrieben, häufig mit O 320 oder O 360 Motoren. Mit einem 180 hp O 360 werden Reisegeschwindigkeiten um etwa 120 bis 140 knots erreicht, abhängig von Propeller, Fahrwerk, Reifen, Verkleidungen und Beladung. Die Reichweite liegt bei üblichen Konfigurationen häufig im Bereich von rund 500 bis 700 nautical miles, je nach Tankanlage und Leistungssetzung. Das maximale Abfluggewicht wird meist mit 2.000 lb angegeben, während die nutzbare Zuladung bei vielen gebauten Exemplaren etwa 900 bis 1.000 lb erreicht. Die Dienstgipfelhöhe hängt stark von Motorisierung und Propeller ab, liegt aber typischerweise im Bereich, den Käufer von einem leichten, stark motorisierten Hochdecker dieser Klasse erwarten.
Die Kabine bietet zwei Sitze hintereinander, Steuerknüppel, gute Sicht nach vorn und zur Seite sowie den für Buschflugzeuge wichtigen einfachen Einstieg über große Türen. Der hintere Sitz und der Gepäckbereich machen die Bearhawk Patrol besonders interessant für Piloten, die solo mit Ausrüstung, Campinglast oder leichten Arbeitslasten fliegen. Eine standardisierte Avioniksuite wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 gibt es nicht. Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich einfache VFR Panels mit klassischen Rundinstrumenten ebenso wie moderne Experimental Glascockpits, häufig mit Garmin G3X Touch, Dynon SkyView, elektronischer Motorüberwachung, GPS Navigator und Funkgerät.
Beim Kauf steht die Bauqualität im Mittelpunkt: Schweißnähte, Flügelbau, Bespannung, Lack, Korrosionsschutz, Kabel und Kraftstoffsystem sollten sorgfältig dokumentiert und geprüft sein. Ebenso wichtig sind vollständige Bauunterlagen, Wägebericht, Schwerpunktdaten, Flugerprobungsprotokolle und Wartungshistorie. Übliche wertrelevante Ausstattungen sind 180 hp Motoren, Constant Speed Propeller, große Reifen, verstärkte Fahrwerksdetails, moderne EFIS Systeme, Autopilot und saubere Innenausstattung. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die Bearhawk Patrol als robuste, leistungsfähige Experimental Alternative zu klassischen zweisitzigen Taildraggern, mit starkem Fokus auf Nutzwert, Kurzstartfähigkeit und individueller Ausführung.