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single-enginePlaneFox verfolgt 5 zum Verkauf stehende Curtiss P-40 Warhawk und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Curtiss P-40 Warhawk fliegt etwa 622 nm bzw. rund 1,152 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 2 Std. 19 Min..
Die Curtiss P-40 Warhawk ist ein einsitziges, einmotoriges Jagdflugzeug aus US-Produktion. Der Prototyp XP-40 flog erstmals am 14. Oktober 1938, die Serienfertigung lief von 1939 bis 1944. Gebaut wurde sie von Curtiss-Wright, insgesamt entstanden mehr als 13.000 Exemplare. Die P-40 war kein Nachkriegs-Reiseflugzeug, sondern ein historisches Warbird-Muster mit militärischer Zulassungshistorie, bekannt aus Einsätzen in Nordafrika, China, im Pazifikraum und bei alliierten Luftstreitkräften. Für Käufer ist sie relevant, weil sie zu den häufiger erhaltenen US-Jägern des Zweiten Weltkriegs zählt, zugleich aber in Betrieb, Wartung und Zulassung klar ein Spezialflugzeug bleibt.
Die Leistungsdaten unterscheiden sich je nach Ausführung, besonders zwischen frühen P-40E und späteren P-40N. Typische Reiseflugwerte liegen im Bereich von etwa 230 bis 250 knots, während Höchstgeschwindigkeiten je nach Variante ungefähr 290 knots erreichen können. Die praktische Reichweite liegt meist um 560 nautical miles, mit Zusatztanks deutlich höher. Die Dienstgipfelhöhe wird häufig mit rund 29.000 bis 31.000 feet angegeben. Als Antrieb dient ein flüssigkeitsgekühlter Allison V-1710 V12-Motor, je nach Version mit etwa 1.150 bis 1.360 hp. Die Differenz zwischen Leergewicht und normalem Einsatzgewicht liegt, variantenabhängig und ausrüstungsabhängig, ungefähr im Bereich von 1.900 bis 2.800 lb.
Die Curtiss P-40 Warhawk hat ein einsitziges Cockpit mit klassischer Warbird-Ergonomie: schmale Haube, begrenzte Rundumsicht am Boden, Spornradfahrwerk und hohe Arbeitsbelastung im Betrieb. Komfortausstattung im zivilen Sinn gibt es nicht. Historisch waren analoge Motor-, Flug- und Navigationsinstrumente verbaut, ergänzt durch militärische Funkgeräte. Restaurierte Flugzeuge werden heute häufig mit unauffällig integrierter moderner Funkanlage, Mode-S-Transponder, ADS-B, Intercom und teils kompaktem GPS ausgerüstet. Integrierte Glascockpit-Systeme wie Garmin G1000 oder Garmin Perspective sind für dieses Muster nicht typisch.
Beim Kauf einer Curtiss P-40 Warhawk stehen Zustand, Dokumentation und Restaurierungsqualität im Vordergrund. Wichtig sind Nachweise zu Zelle, Motor, Propeller, Kühlsystem, Hydraulik, Fahrwerk, Steuerseilen, Korrosionsschutz und eventuellen Unfallreparaturen. Der Allison V-1710 ist wartungsintensiv und erfordert spezialisierte Betriebe sowie gesicherte Teileversorgung. Häufiger am Markt anzutreffen sind Varianten wie P-40E, P-40K, P-40M und P-40N, wobei Originalität, Kriegshistorie und flugfähiger Zustand den Wert stark beeinflussen. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die P-40 als ernstzunehmender, kapitalintensiver Warbird: seltener und anspruchsvoller als klassische Trainingsflugzeuge, aber in der Regel zugänglicher als besonders seltene Hochleistungsjäger mit sehr begrenzter Teilebasis.