PlaneFox verfolgt 2 zum Verkauf stehende Druine D-62 Condor und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Druine D-62 Condor fliegt etwa 302 nm bzw. rund 559 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 3 Std. 15 Min..
Eine Druine D-62 Condor kostet etwa EUR 1.225 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 127 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Druine D-62 Condor ist ein zweisitziges, einmotoriges Leichtflugzeug in Holzbauweise, entworfen von Roger Druine in Frankreich und in größerer Zahl in Großbritannien durch Rollason Aircraft & Engines in Lizenz gebaut. Der Typ flog erstmals in den 1950er Jahren und wurde vor allem in den 1960er Jahren als einfacher Reiseflugzeug und Schulungsflieger genutzt. Anders als reine Homebuilt-Muster der Druine-Familie war die D-62 Condor ein seriennah produziertes Flugzeug mit klassischem Tiefdecker-Layout, Spornradfahrwerk und nebeneinander angeordneten Sitzen. Ihre Bedeutung liegt weniger in hoher Leistung als in robuster Einfachheit, niedrigen Betriebskosten und guter Zugänglichkeit für Halter, die ein historisches VFR-Flugzeug suchen.
Die Leistungswerte hängen deutlich von Motorisierung, Propeller, Gewicht und individueller Ausrüstung ab. Typische D-62 Condor sind mit luftgekühlten Continental-Vierzylindermotoren ausgerüstet, häufig im Bereich von etwa 90 bis 100 PS, darunter C90- und O-200-Installationen. In der Praxis liegen Reisefluggeschwindigkeiten meist ungefähr im Bereich von 85 bis 100 knots. Die Reichweite wird bei konservativer VFR-Planung typischerweise mit einigen hundert nautical miles angesetzt, abhängig von Tankausstattung und Reserve. Die Zuladung ist für zwei Personen und leichtes Gepäck ausgelegt, sollte aber bei jedem Exemplar anhand von aktuellem Wägebericht und Ausrüstung geprüft werden. Dienstgipfelhöhen werden in zeitgenössischen Datenblättern im Bereich um 10.000 bis 14.000 feet genannt.
Die Kabine bietet zwei Sitze nebeneinander und ist für kurze bis mittlere VFR-Flüge gedacht. Der Einstieg, die Sicht und die Ergonomie entsprechen einem leichten Oldtimer-Tiefdecker, nicht einem modernen Reiseflugzeug. Käufer sollten Kabinenbreite, Pedalweg und Beladung praktisch prüfen. Eine werksseitige Glas-Cockpit-Avionik wie Garmin G1000 oder Garmin Perspective gehört nicht zum Typ. Üblich sind analoge Basisinstrumente, VHF-Funk, Mode-S- oder Mode-C-Transponder, 8,33-kHz-Umrüstung und gelegentlich ein fest eingebautes oder tragbares GPS.
Bei der Druine D-62 Condor zählt der Zustand der Holzstruktur mehr als kosmetischer Glanz. Zu prüfen sind Feuchtigkeitsschäden, Leimfugen, Bespannung, Lackierung, Fahrwerksaufnahmen, Steuerseile, Beschläge und vollständige technische Dokumentation. Motorlaufzeit, Propellerzustand und die Qualität früherer Restaurierungen beeinflussen den Wert erheblich. Varianten und einzelne Flugzeuge unterscheiden sich vor allem durch Motorisierung, Instrumentierung und nationale Zulassungshistorie. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die D-62 Condor als charaktervolles, einfaches VFR- und Vereinsflugzeug für Käufer mit Verständnis für klassische Holzflugzeuge, weniger als schneller Reiseflieger oder IFR-Plattform.