PlaneFox verfolgt 3 zum Verkauf stehende ArrowCopter und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine FD-Composites ArrowCopter fliegt etwa 400 nm bzw. rund 741 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 4 Std. 30 Min..
Eine FD-Composites ArrowCopter kostet etwa EUR 1.490 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 119 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Der FD-Composites ArrowCopter, meist als ArrowCopter AC20 geführt, ist ein zweisitziger Tragschrauber aus österreichischer Entwicklung. Hersteller war FD-Composites, die Entwicklung begann in den späten 2000er Jahren, der Erstflug wird üblicherweise mit 2008 angegeben. Die Serienfertigung lief ab etwa 2010 in kleiner Stückzahl. Für Käufer ist das Muster interessant, weil es konsequent als geschlossenes, aerodynamisch sauberes Reise-Gyroplane mit Kohlefaserstruktur ausgelegt wurde, nicht als einfacher offener Schulungs-Tragschrauber.
Typisch ist ein Rotax 914 UL mit 115 PS, als Druckpropeller installiert. In der Praxis liegt die Reisegeschwindigkeit je nach Propeller, Beladung und Zulassung häufig um 90 bis 100 knots. Die Reichweite wird in vielen Unterlagen mit rund 320 nautical miles angegeben, abhängig von Kraftstoffreserve und Flugprofil. Die maximal zulässige Abflugmasse liegt bei vielen Exemplaren bei etwa 560 kg, daraus ergibt sich eine nutzbare Zuladung in der Größenordnung von rund 250 bis 270 kg, abhängig von Leergewicht und Ausrüstung. Als Dienstgipfelhöhe werden etwa 13.000 feet genannt. Die Rotorbauweise, das einziehbare oder verkleidete Fahrwerk je nach Ausführung und die schlanke Zelle erklären die für einen Tragschrauber vergleichsweise hohe Reiseleistung.
Die Kabine bietet zwei Sitze in Tandemanordnung unter einer geschlossenen Haube. Die Sicht ist gut, der Einstieg und die Belüftung sollten bei einer Besichtigung individuell geprüft werden, da Haubenmechanik und Dichtungen bei älteren Maschinen relevant sind. Eine standardisierte Avionik wie Garmin Perspective oder G1000 gehört nicht zum typischen Profil dieses Musters. Häufiger sind gemischte Leichtflugzeug-Panels mit Dynon, MGL oder vergleichbaren EFIS-Systemen, Rotax-Motorüberwachung, Funkgerät, Transponder und GPS. Entscheidend ist, ob Einbauten sauber dokumentiert und für die jeweilige national gültige Zulassung akzeptiert sind.
Der Gebrauchtmarkt ist klein, daher zählen Zustand, Dokumentation und Teileverfügbarkeit stärker als statistische Preisvergleiche. Käufer sollten besonders auf Rotorblätter, Rotorkopf, Propeller, Haubenmechanik, Fahrwerk, Kraftstoffsystem, Motorlaufzeit, Turboladerzustand und die Historie von Modifikationen achten. Wichtig sind lückenlose Wartungsnachweise, Nachweise zu Service Bulletins und klare Angaben zur Zulassungskategorie. Häufige Unterschiede betreffen Avionik, Innenausstattung, Lackierung, Propeller und nationale Nachrüstungen. Marktseitig positioniert sich der FD-Composites ArrowCopter als seltener, technisch anspruchsvoller Reise-Tragschrauber oberhalb einfacher Trainingsmuster, mit entsprechend höherem Prüfbedarf vor dem Kauf.