PlaneFox verfolgt 2 zum Verkauf stehende Fieseler Fi 156 Storch und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Fieseler Fi 156 Storch fliegt etwa 210 nm bzw. rund 389 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 3 Std..
Eine Fieseler Fi 156 Storch kostet etwa EUR 2.692 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 281 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Fieseler Fi 156 Storch ist ein deutsches Verbindungs, Beobachtungs und Sanitätsflugzeug mit ausgeprägten STOL Eigenschaften. Der Erstflug erfolgte 1936, die Serienfertigung begann 1937 und lief in Deutschland bis 1945, mit anschließender Nachkriegsproduktion und Weiterentwicklung unter anderem in Frankreich als Morane-Saulnier Criquet. Die Fi 156 wurde für kurze, unvorbereitete Pisten, langsamen Beobachtungsflug und hohe Sicht nach außen ausgelegt. Für Käufer ist sie vor allem als historisches Sammlerflugzeug relevant, nicht als modernes Reiseflugzeug.
Typische Leistungsdaten der Fi 156C liegen bei einer Reisegeschwindigkeit von etwa 80 knots und einer Reichweite von rund 200 nautical miles, abhängig von Version, Beladung und Motorzustand. Die Dienstgipfelhöhe wird üblicherweise mit etwa 15.000 feet angegeben. Das maximale Abfluggewicht liegt je nach Ausführung um 1.320 kg, bei einem Leergewicht um 930 kg, was eine Nutzlast in der Größenordnung von rund 390 kg ergibt. Der klassische Antrieb ist der Argus As 10C, ein luftgekühlter, hängender V8 Motor mit etwa 240 PS. Charakteristisch sind feste Vorflügel, große Klappen, ein hoher Flügel und ein langhubiges Fahrwerk.
Die Kabine ist funktional und stark verglast, mit sehr guter Rundumsicht für Beobachtungsaufgaben. Üblich sind drei Sitze, Pilot vorn und zwei weitere Plätze dahinter, bei Sanitätsversionen mit angepasster Innenausstattung. Komfort, Geräuschdämmung und Ergonomie entsprechen einem Militärflugzeug der 1930er Jahre. Originale Fi 156 besitzen keine moderne integrierte Avionik wie Garmin Perspective oder G1000. Heute fliegende Exemplare sind meist mit einfacher VFR Ausrüstung nachgerüstet, etwa Funkgerät, Transponder, Intercom und gelegentlich unauffällig integriertem GPS, abhängig von Zulassung und Restaurierungsphilosophie.
Auf dem Gebrauchtmarkt ist die Fieseler Fi 156 Storch selten und wird primär als Warbird, Museumsflugzeug oder historisches Liebhaberflugzeug gehandelt. Käufer sollten Provenienz, Restaurierungsqualität, Logbücher, Zulassungsstatus und die Originalität der Struktur sorgfältig prüfen. Besonders wichtig sind Zustand von Stahlrohr Rumpf, Stoffbespannung, Tragflächen, Vorflügeln, Klappenmechanik, Fahrwerk und Motoranlage. Ersatzteilversorgung für den Argus As 10 kann anspruchsvoll sein, Nachkriegsvarianten mit anderen Motoren unterscheiden sich deutlich in Betrieb und Authentizität. Häufige Vergleichspunkte sind Fi 156C als Hauptserie, Fi 156D als Sanitätsausführung sowie französische MS.500, MS.502 und MS.505 Ableitungen. Der Wert hängt stark von Historie, Lufttüchtigkeit, Originalität und Dokumentation ab.