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single-enginePlaneFox verfolgt 6 zum Verkauf stehende Luscombe 8 Silvaire und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Luscombe 8 Silvaire fliegt etwa 434 nm bzw. rund 804 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 4 Std. 20 Min..
Eine Luscombe 8 Silvaire kostet etwa EUR 1.243 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 127 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Luscombe 8 Silvaire ist ein zweisitziges, abgestrebtes Hochdecker Leichtflugzeug mit Spornradfahrwerk und weitgehend metallischer Struktur. Die Baureihe wurde von Luscombe Aircraft entwickelt, der Erstflug des Model 8 erfolgte 1937, die Serienfertigung begann 1938. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion wieder aufgenommen, später liefen Varianten auch unter TEMCO und Silvaire. Ihre Bedeutung liegt vor allem in der Kombination aus klassischem Taildragger Handling, geringer Betriebskomplexität und einer für die Vorkriegszeit fortschrittlichen Metallbauweise. Für Käufer ist sie weniger ein reines Reiseflugzeug als ein historisch geprägter, sparsamer VFR Zweisitzer für lokale Flüge, Training mit Spornrad und gelegentliche Kurzstrecken.
Die Werte hängen stark von Variante, Motorisierung, Propeller und Ausrüstung ab. Eine typische Luscombe 8A mit Continental A 65 leistet 65 hp und erreicht etwa 75 bis 85 knots Reisegeschwindigkeit. Spätere 8E und 8F Modelle erhielten stärkere Continental Motoren, häufig 85 hp oder 90 hp, mit entsprechend besserer Steigleistung und etwas höherer Reisegeschwindigkeit. Die Reichweite liegt bei vielen Exemplaren grob im Bereich von rund 300 nautischen Meilen, abhängig von Tankanlage und Leistungssetzung. Die nutzbare Zuladung bewegt sich typischerweise um etwa 500 lb, muss aber am konkreten Flugzeug über aktuelles Wägeblatt geprüft werden. Die Dienstgipfelhöhe wird für frühe Modelle häufig um 13.000 feet angegeben.
Die Kabine bietet zwei Sitze nebeneinander und ist schmaler als bei vielen späteren Schulflugzeugen. Sicht nach vorn am Boden ist spornradtypisch eingeschränkt, in der Luft profitiert die Luscombe 8 Silvaire vom Hochdecker Layout. Viele frühe 8A wurden ohne elektrische Anlage ausgeliefert, was Handstart, einfache Instrumentierung und sehr niedrige elektrische Komplexität bedeuten kann. Typische heutige Avionik ist daher kein integriertes Glas Cockpit wie Garmin G1000 oder Garmin Perspective, sondern eine einfache VFR Ausstattung: Funkgerät, Transponder, ADS B Out, Intercom, Basis Motorinstrumente und gelegentlich ein tragbares oder kompaktes GPS.
Beim Kauf zählen Zustand und Dokumentation stärker als Baujahr. Zu prüfen sind Korrosion an Metallstruktur und Beschlägen, Zustand von Fahrwerk, Bremsen, Steuerseilen, Bespannung an Steuerflächen, Motorlaufzeit, Propellerhistorie und die Qualität früherer Reparaturen. Ein sauberer Spornradlauf, korrekte Rigging Einstellungen und vollständige Logbücher sind besonders wichtig. Häufige Marktvarianten sind 8A, 8C, 8E und 8F, wobei stärkere Motoren, elektrische Anlage, moderne Funktechnik, ADS B und verbesserte Bremsen den praktischen Nutzen erhöhen können. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die Luscombe 8 Silvaire als klassischer, einfacher und meist erschwinglicher Vintage Taildragger, dessen Wert stark von Originalität, Wartungszustand und flugklarer Zulassung abhängt.