PlaneFox verfolgt 2 zum Verkauf stehende MX und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Quicksilver MX fliegt etwa 78 nm bzw. rund 144 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 2 Std..
Eine Quicksilver MX kostet etwa EUR 451 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 59 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Quicksilver MX ist ein einsitziges, offenes Ultraleichtflugzeug in Rohr-Tuch-Bauweise, entwickelt aus den frühen Quicksilver-Hängegleiter- und Motorgleiter-Konzepten von Eipper Formance und später von Quicksilver Manufacturing weitergeführt. Das Muster erschien Anfang der 1980er-Jahre und wurde vor allem als einfaches Freizeit- und Schulungsnahes Ultraleicht nach US-Part-103-Philosophie bekannt. Charakteristisch sind Hochdecker-Auslegung, Drahtverspannung, starres Fahrwerk, Schubpropeller und eine sehr direkte, unverkleidete Konstruktion. Ihre Bedeutung liegt weniger in Geschwindigkeit oder Reichweite als in niedriger Komplexität, guter Sicht, einfacher Wartbarkeit und der Rolle als prägendes Einstiegsflugzeug der frühen Ultraleichtbewegung.
Typische Leistungswerte der Quicksilver MX liegen in einem bewusst niedrigen Geschwindigkeitsbereich: Die Reisegeschwindigkeit wird häufig mit etwa 45 mph, also rund 39 knots, angegeben; die Höchstgeschwindigkeit liegt etwa bei 55 mph. Die Spannweite beträgt rund 32 ft 6 in, die Länge etwa 18 ft 7 in. Ein typisches Leergewicht liegt nahe 250 lb, bei einem maximalen Abfluggewicht um 500 lb; daraus ergibt sich eine nutzbare Zuladung von etwa 250 lb, abhängig von Ausrüstung, Motor und tatsächlichem Leergewicht. Die Kraftstoffmenge ist bei Part-103-konformen Exemplaren typischerweise auf 5 US gal begrenzt. Als Standardmotor gilt häufig der Rotax 277 Zweitakter mit etwa 28 hp, der einen Schubpropeller antreibt. Für das Muster werden Dienstgipfelhöhen um 10.000 ft genannt, wobei praktische Einsatzhöhe und Steigleistung stark von Pilotengewicht, Temperatur und Motorzustand abhängen.
Eine Kabine im klassischen Sinn besitzt die Quicksilver MX nicht. Der Pilot sitzt allein in einem offenen Sitz mit freier Rundumsicht, unmittelbar vor Tragwerk, Fahrwerk und Motorinstallation. Wetterschutz, Gepäckraum und Geräuschdämmung sind praktisch nicht vorhanden; das Flugzeug ist klar auf kurze Flüge bei passenden Wetterbedingungen ausgelegt. Eine moderne integrierte Avionik wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 gehört nicht zum Konzept. Üblich sind einfache Rundinstrumente wie Fahrtmesser, Höhenmesser, Drehzahlmesser sowie Motorüberwachung für Zylinderkopf- und Abgastemperatur; Funk, Intercom oder GPS sind, wenn vorhanden, meist nachgerüstete Hand- oder Panelgeräte.
Beim Gebrauchtkauf stehen Zustand und Dokumentation über Baujahrangaben. Wichtig sind gerade Rohre ohne Knicke oder Korrosion, intakte Beschläge, korrekt gespannte Steuer- und Verspannungskabel, saubere Nähte und UV-Zustand der Bespannung. Der Zweitaktmotor sollte nachvollziehbare Laufzeiten, Wartung und Konservierung aufweisen; lange Standzeiten sind kritisch zu prüfen. Käufer sollten außerdem das tatsächliche Leergewicht, die Kraftstoffanlage und die Konformität mit der gewünschten Zulassungskategorie prüfen. Häufige Ausstattungen sind Rettungssysteme, einfache Motorinstrumente, Funk/GPS und gelegentliche Fahrwerks- oder Schwimmeranpassungen. Am Gebrauchtmarkt positioniert sich die Quicksilver MX als sehr leichtes, mechanisch simples Freizeitflugzeug für Käufer, die niedrige Betriebskomplexität höher bewerten als Komfort, Reisegeschwindigkeit oder Allwettertauglichkeit.