PlaneFox verfolgt 4 zum Verkauf stehende Spitfire und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Supermarine Spitfire fliegt etwa 986 nm bzw. rund 1,826 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa -.
Die Supermarine Spitfire ist ein britisches einsitziges Jagdflugzeug von Supermarine, entworfen unter R. J. Mitchell und später von Joseph Smith weiterentwickelt. Der Erstflug erfolgte am 5. März 1936, die Serienproduktion lief von 1938 bis 1948. Ihre Rolle war primär die Luftverteidigung und der Begleitschutz, später auch Aufklärung und Jagdbomberaufgaben. Für Käufer ist sie relevant, weil sie zu den wenigen historischen Kolbenjägern gehört, die noch regelmäßig in zivilem Warbird Betrieb fliegen. Bedeutung, Provenienz, Originalität und technische Betreuung bestimmen ihren Marktwert stärker als bei normalen Reiseflugzeugen.
Die Daten hängen stark von der Baureihe ab, besonders zwischen Merlin und Griffon motorisierten Versionen. Eine häufig erhaltene Spitfire Mk IX nutzt einen Rolls-Royce Merlin V12 mit flüssigkeitsgekühlter Bauweise, während spätere Mk XIV Varianten den stärkeren Rolls-Royce Griffon erhielten. Im zivilen Betrieb werden Reiseleistungen meist konservativ geplant, häufig im Bereich von etwa 180 bis 220 knots. Historische Reichweiten lagen je nach Version, Tankanlage und Zusatztank grob bei etwa 400 bis über 900 nautical miles. Dienstgipfelhöhen lagen bei vielen Merlin Varianten um 35.000 bis 40.000 feet, Griffon Varianten konnten darüber liegen. Eine moderne Nutzlastangabe ist nur eingeschränkt sinnvoll, da das Muster als Jagdflugzeug ausgelegt wurde und keine Passagier oder Frachtreserve im heutigen Sinn bietet.
Die klassische Supermarine Spitfire besitzt ein enges Einmann Cockpit mit Spornradfahrwerk, schmaler Spur und guter Rundumsicht durch die Haube, jedoch mit begrenzter Sicht nach vorn am Boden. Zwei sitzige Schulversionen und Umbauten wie T.9 oder TR.9 sind selten und für Einweisungen besonders wertvoll. Originalcockpits enthalten analoge Instrumente, militärische Bedienelemente und meist keine moderne Glascockpit Architektur. In fliegenden Exemplaren sind heute typischerweise unauffällig integrierte Funkgeräte, Transponder, ELT und teils GPS Navigationshilfen eingebaut. Systeme wie Garmin G1000 oder Garmin Perspective sind für dieses Muster nicht typisch.
Beim Kauf stehen Dokumentation und Zustand vor reinen Leistungsdaten. Wichtig sind lückenlose Restaurierungsunterlagen, Zellenhistorie, Motor und Propellerlaufzeiten, Nachweise zu Tragflächenholmen, Fahrwerk, Kühlsystem, Korrosionsschutz und eventuellen Kampfschäden. Unterschiede zwischen Mk I, Mk V, Mk IX, Mk XIV, Aufklärern und zweisitzigen Trainern beeinflussen Wert, Betriebskosten und historische Einordnung erheblich. Upgrades betreffen meist Sicherheit, Funk, Navigation, Bremsen oder Kühlung, sollten aber reversibel und sauber dokumentiert sein. Am Gebrauchtmarkt steht die Supermarine Spitfire nicht in Konkurrenz zu normalen Reiseflugzeugen, sondern zu seltenen Warbirds und musealen Sammlerstücken mit flugtauglicher Zulassung.