PlaneFox verfolgt 1 zum Verkauf stehende Ultravia Pelican und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Ultravia Pelican fliegt etwa 90 nm bzw. rund 167 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 1 Std. 52 Min..
Eine Ultravia Pelican kostet etwa EUR 751 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 88 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Ultravia Pelican ist ein zweisitziges, hochdeckiges Leichtflugzeug aus kanadischer Entwicklung. Sie wurde von Ultravia Aero International als Bausatzflugzeug für den Amateurbau und den Freizeitflugmarkt angeboten, mit Entwicklungsbeginn Anfang der 1980er Jahre und Bausatzlieferungen vor allem ab Mitte der 1980er Jahre. Je nach Land und Ausführung ist sie als Experimental, Amateur Built, Advanced Ultralight oder vergleichbare nationale Kategorie registriert. Ihre Bedeutung liegt weniger in Großserienfertigung als in der breiten Verbreitung als robustes, einfach zu betreibendes Reiseflugzeug für Privatpiloten, Flugschulen im Leichtflugsegment und Eigentümer mit Interesse an wartungsnaher Eigenverantwortung.
Die Leistungsdaten der Ultravia Pelican hängen stark von Bauausführung, Propeller, Fahrwerk, Leergewicht und Motorisierung ab. Häufige Triebwerke sind Rotax 582 Zweitakter sowie Rotax 912 Varianten mit vier Takten, daneben existieren einzelne Umbauten mit anderen leichten Flugmotoren. Typische Reisegeschwindigkeiten liegen bei vielen Rotax 912 Flugzeugen ungefähr im Bereich von 85 bis 100 knots, einfachere oder schwerere Ausführungen können darunter liegen. Die Reichweite wird durch Tankanlage und Verbrauch bestimmt und liegt bei praxisnaher VFR Reserve oft im Bereich mehrerer hundert nautical miles. Dienstgipfelhöhe und Nutzlast variieren ebenfalls nach Zulassung und Bauqualität. Käufer sollten daher die individuellen Wägeberichte, Motorlogbücher und Flughandbuchergänzungen des konkreten Flugzeugs prüfen, statt sich nur auf Prospektwerte zu verlassen.
Die Ultravia Pelican bietet zwei Sitze nebeneinander, eine hohe Tragfläche mit guter Sicht nach unten und ein vergleichsweise einfaches Cockpit. Der Einstieg, die Sitzposition und die Gepäckmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Bauzustand und Innenausstattung. Die meisten Flugzeuge sind für Sichtflug ausgestattet. Typisch sind klassische Rundinstrumente, Funkgerät, Transponder, Intercom, GPS Handgerät oder Panel GPS. Modernisierte Exemplare können leichte EFIS Systeme von Herstellern wie Dynon, MGL oder Garmin G5 nutzen. Eine integrierte Suite wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 gehört nicht zum typischen Ausstattungsbild der Ultravia Pelican.
Auf dem Gebrauchtmarkt wird die Ultravia Pelican meist als erschwingliches, einfaches Leichtflugzeug für lokale Flüge, kurze Reisen und den kostensensiblen Privatbetrieb positioniert. Entscheidend sind Bauqualität, Dokumentation, aktueller Zustand von Bespannung oder Verkleidung, Korrosionsschutz, Fahrwerk, Steuerseilen, Kraftstoffsystem und Motorhistorie. Bei Rotax 582 Flugzeugen sind Betriebsstunden, Überholungsstand und Zweitakterfahrung besonders wichtig. Rotax 912 Exemplare erzielen oft höhere Nachfrage, sofern Gewicht, Kühlung und Propeller sauber integriert sind. Häufige Unterschiede betreffen Bugrad oder Spornrad, Avionikmodernisierung, Innenraum, Tankkapazität und nationale Zulassungsgrenzen. Eine Vorprüfung durch eine mit Experimental oder Ultraleicht vertraute Fachperson ist bei jedem einzelnen Flugzeug wesentlich.