PlaneFox verfolgt 1 zum Verkauf stehende Magnum und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Avid Aircraft Magnum kostet etwa EUR 1.496 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 194 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Avid Aircraft Magnum ist ein zweisitziges, einmotoriges Hochdecker Kitflugzeug aus den USA, entwickelt von Avid Aircraft als deutlich größere und leistungsstärkere Ergänzung zur Avid Flyer Familie. Das Muster erschien Anfang der 1990er Jahre und wurde für Amateurbauer angeboten, nicht als serienmäßig zugelassenes Standardflugzeug. Seine Rolle liegt zwischen STOL orientiertem Freizeitflugzeug, robustem Reiseflugzeug für kurze Pisten und Nutzflugzeug für Gras, Schotter, Schnee oder Wasser, je nach Ausrüstung. Für Käufer ist die Magnum interessant, weil sie die einfache Stahlrohr und Stoffbauweise mit einem konventionellen Lycoming Triebwerk und höherer Zuladung verbindet.
Typische Angaben für die Avid Aircraft Magnum nennen eine Reisegeschwindigkeit von etwa 105 bis 120 knots, abhängig von Propeller, Fahrwerk, Reifen, Motorhaube und Bauausführung. Die Reichweite liegt üblicherweise im Bereich von rund 350 bis 450 nautical miles, sofern Standardkraftstoffkapazität und konservative Reserven zugrunde gelegt werden. Häufig genannte Eckdaten sind ein maximales Abfluggewicht um 1.750 lb und eine Nutzlast von etwa 700 bis 800 lb. Die Dienstgipfelhöhe wird in zeitgenössischen Datenblättern meist um 15.000 bis 16.000 feet angegeben. Als typisches Triebwerk gilt der Lycoming O-320 mit 150 oder 160 hp, oft mit Festpropeller. Einzelne Flugzeuge können wegen Eigenbauzulassung erheblich abweichen.
Die Kabine bietet zwei Sitze nebeneinander und ist auf praktische Sicht, einfache Bedienung und Zugang zu kurzen Pisten ausgelegt. Viele Exemplare haben konventionelles Spornradfahrwerk, einige wurden mit größeren Reifen, Skiern oder Schwimmern ausgerüstet. Die Tragflächen können bei vielen Avid Konstruktionen gefaltet werden, bei einer konkreten Magnum sollte die Ausführung jedoch am Flugzeug selbst geprüft werden. Eine werksseitig einheitliche Avionik wie Garmin Perspective oder G1000 gibt es nicht. Üblich sind analoge Grundinstrumente, Funkgerät, Transponder und je nach Modernisierung tragbare oder fest eingebaute GPS Geräte, EFIS Nachrüstungen und Motorüberwachungssysteme.
Beim Kauf zählt weniger das Baujahr als die Qualität des individuellen Baus, die Dokumentation und der technische Zustand. Wichtig sind Baulogbücher, Wägebericht, Schwerpunktdaten, Betriebszeiten von Zelle, Motor und Propeller, Bespannungszustand, Korrosionsschutz am Stahlrohrrahmen, Fahrwerksaufnahmen, Flügelstreben, Steuerseile und Kraftstoffsystem. Häufige wertrelevante Upgrades sind ein überholter Lycoming O-320, moderner Propeller, bessere Bremsen, größere Reifen, aktualisierte Avionik und saubere Innenausstattung. Am Gebrauchtmarkt steht die Avid Aircraft Magnum in einer Nische für Käufer, die ein kräftigeres, nützliches Experimentalflugzeug suchen und die Unterschiede zwischen einzelnen Eigenbau Exemplaren sorgfältig bewerten.