PlaneFox verfolgt 1 zum Verkauf stehende Sunrise und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Dallach Sunrise fliegt etwa 138 nm bzw. rund 256 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 2 Std. 7 Min..
Eine Dallach Sunrise kostet etwa EUR 654 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 82 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Dallach Sunrise ist ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug des deutschen Konstrukteurs Wolfgang Dallach, gebaut in kleiner Serie vor allem in den 1990er Jahren. Sie gehört zur frühen Generation aerodynamisch sauberer, sportlicher UL-Konstruktionen aus Verbundwerkstoff und ist klar von späteren Dallach-Mustern wie Fascination oder Evolution zu unterscheiden. Die Sunrise wurde als leichtes Reiseflugzeug für private Halter entwickelt: niedrige Betriebskosten, gute Streckenleistung für die UL-Klasse und ein konventionelles Bedienkonzept standen im Vordergrund. Auf dem Gebrauchtmarkt ist sie heute ein Nischenmuster, interessant für Käufer, die ein leichtes, klassisch instrumentiertes Flugzeug mit überschaubarer Technik suchen.
Die Leistungswerte hängen stark von Zulassung, Propeller, Ausrüstung und Motorisierung ab. Typisch sind Rotax-Vierzylinder der 912-Baureihe, meist mit 80 oder 100 PS, in älteren Flugzeugen können abweichende Installationen vorkommen. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei vielen Exemplaren im Bereich von etwa 80 bis 100 knots, sofern Gewicht, Propeller und Motorzustand passen. Die Reichweite wird in der Praxis eher durch Tankanlage, Zuladung und Reserven bestimmt als durch einen einheitlichen Werkswert. Als UL ist die maximale Abflugmasse je nach nationaler Zulassung häufig im Bereich der klassischen 450 kg, teils mit Rettungssystem höher eingetragen. Die nutzbare Zuladung sollte bei jedem einzelnen Flugzeug anhand des letzten Wägeberichts geprüft werden. Dienstgipfel und Steigleistung variieren ebenfalls mit Motor, Propeller und Leergewicht.
Die Sunrise bietet zwei Sitze, in der Regel nebeneinander, mit einer kompakten UL-Kabine und begrenztem Gepäckraum. Käufer sollten keine Business-Aviation-Avionik wie Garmin Perspective oder G1000 erwarten. Typisch sind analoge Fahrt-, Höhen- und Motorkontrollinstrumente, Funkgerät, Transponder und bei modernisierten Maschinen einfache Moving-Map- oder EFIS-Nachrüstungen von Herstellern wie Dynon, MGL oder Garmin aus der leichten GA- und UL-Klasse. Wichtig sind eine saubere Ergonomie, gute Sicht nach außen, funktionsfähige Belüftung und ein klar dokumentiertes elektrisches System.
Beim Kauf zählt weniger die Modellbezeichnung als der Zustand des konkreten Flugzeugs. Zu prüfen sind insbesondere Verbundstruktur, Fahrwerk, Steuerseile oder Gestänge, Haubenmechanik, Tankanlage, Rettungssystem, Motorlaufzeit, Propellerzustand und lückenlose Wartungsnachweise. Bei Rotax-Motoren sind Service Bulletins, Schlauchwechsel, Vergaserzustand und Getriebeprüfung relevant. Häufige wertsteigernde Punkte sind ein aktueller Transponder, modernes Funkgerät, zeitgemäße Navigation, frisches Rettungssystem und ein nachvollziehbarer Wägebericht. Marktseitig positioniert sich die Dallach Sunrise meist unter bekannteren, jüngeren Composite-ULs, aber über einfachen Schul- oder Rohr-Tuch-Mustern, wenn Zustand, Dokumentation und Avionik überzeugen.