PlaneFox verfolgt 3 zum Verkauf stehende DG-400 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine DG Flugzeugbau DG-400 kostet etwa EUR 588 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 76 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die DG Flugzeugbau DG-400 ist ein einsitziges, eigenstartfähiges Segelflugzeug mit einziehbarem Hilfsantrieb. Entwickelt wurde das Muster von Glaser-Dirks, der Erstflug fand 1981 statt, die Produktion lief in den 1980er Jahren bis Anfang der 1990er Jahre. Nach der Übernahme der Musterbetreuung durch DG Flugzeugbau wird die Baureihe heute unter diesem Markenumfeld geführt. Die DG-400 ist für Käufer relevant, weil sie klassische Hochleistungs-Segelflugleistungen mit der Unabhängigkeit eines Eigenstarters verbindet, ohne in die neueren, deutlich teureren Turbomotorsegler-Klassen zu fallen.
Die DG-400 ist in erster Linie ein Segelflugzeug, nicht ein Reisemotorflugzeug. Der ausfahrbare Motor dient dem Eigenstart und dem motorisierten Heimflug. Typisch ist ein Rotax-Zweitaktmotor der 500er Baureihe mit etwa 43 PS, eingebaut auf einem einziehbaren Pylon hinter dem Cockpit. Die Spannweite beträgt je nach Ausführung und Flächenkonfiguration 15 m, bei Varianten mit Ansteckflügeln auch 17 m. Die Höchstgeschwindigkeit liegt in der Segelflugkonfiguration bei etwa 270 km/h, die beste Gleitzahl wird je nach Flügelkonfiguration mit rund 40 bis über 45 angegeben. Angaben zu Reichweite, Nutzlast und praktischer Dienstgipfelhöhe variieren stark mit Motor, Propeller, Masse und Zulassung, daher sind bei einem konkreten Flugzeug die aktuellen Handbücher und Wägeberichte maßgeblich.
Das Cockpit ist einsitzig, schlank und segelflugtypisch ausgelegt. Die Sitzposition ist halb liegend, mit guter Rundumsicht unter der langen Haube. Ab Werk war keine moderne Glascockpit-Avionik wie Garmin Perspective oder G1000 vorgesehen. Gebrauchte DG-400 sind häufig mit klassischer Instrumentierung ausgestattet: Fahrtmesser, Höhenmesser, mechanisches oder elektronisches Variometer, Kompass, Funkgerät und Motorüberwachung. Viele Flugzeuge wurden später mit FLARM, Transponder, GNSS-Logger, Endanflugrechner oder modernen Segelflug-Displays nachgerüstet.
Beim Kauf einer DG Flugzeugbau DG-400 stehen Zustand und Dokumentation im Vordergrund. Wichtig sind vollständige Lebenslaufakten, Nachweise zu Lufttüchtigkeitsanweisungen, Motorlaufzeiten, Propellerzustand, Kraftstoffanlage, Einziehmechanik, Fahrwerk und Haubenrahmen. Bei älteren Kunststoff-Segelflugzeugen verdienen Oberflächenzustand, Reparaturhistorie, Ruderanschlüsse und Feuchtigkeitsschutz besondere Aufmerksamkeit. Wertrelevant sind 17-m-Flächenoptionen, moderne Funk- und Kollisionswarntechnik, ein aktueller Motorzustand sowie eine saubere Wägung. Am Gebrauchtmarkt positioniert sich die DG-400 meist als eigenstartfähiger Klassiker für erfahrene Segelflieger, preislich unter neueren eigenstartfähigen Hochleistungsmustern, aber über reinen Segelflugzeugen vergleichbarer Baujahre.