PlaneFox verfolgt 3 zum Verkauf stehende Ventus und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Schempp-Hirth Ventus kostet etwa EUR 192 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 15 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Schempp-Hirth Ventus ist ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug der 15 m Rennklasse, entwickelt von Schempp-Hirth in Kirchheim unter Teck als Nachfolger der Mini-Nimbus. Der Erstflug erfolgte 1980, die Produktion der ursprünglichen Ventus Baureihe lief in den 1980er und frühen 1990er Jahren, bevor die Ventus-2 folgte. Die Konstruktion nutzt Faserverbundbauweise, Wölbklappen und ein einziehbares Fahrwerk. Für Käufer ist die Ventus relevant, weil sie eine etablierte Wettbewerbsplattform mit guter Ersatzteilbasis, hoher Alltagstauglichkeit im Streckenflug und klar unterscheidbaren Varianten bietet.
Die Ventus ist primär ein reines Segelflugzeug, daher gibt es keine feste Reisegeschwindigkeit, keine klassische Reichweite und keinen nutzbaren Reiseflug mit Motorleistung. Im Streckenflug liegen typische Sollfahrtbereiche je nach Wetter, Ballast und Pilotenstrategie oft im Bereich von etwa 80 bis 120 knots. Die Spannweite beträgt bei den frühen Ventus a und Ventus b 15 m, spätere Ventus c Versionen konnten mit größeren Außenflügeln auch in der offenen Klasse geflogen werden. Die beste Gleitzahl der 15 m Varianten liegt in der Größenordnung von etwa 44:1. Wasserballast ist modellabhängig vorhanden und beeinflusst Geschwindigkeit, Handling und Landestrecke deutlich. Eine Dienstgipfelhöhe im Motorflug Sinn ist nicht maßgeblich, Höhenflüge hängen von Wetter, Sauerstoffausrüstung und Zulassung ab.
Die Ventus hat einen einsitzigen Cockpitbereich mit liegender bis halbliegender Sitzposition, großer Haube und schlankem Rumpf. Die Ventus a besitzt den engeren Rumpf, die Ventus b bietet mehr Schulterraum und ist für viele heutige Piloten die komfortablere Wahl. Eine Garmin Perspective oder G1000 Ausstattung ist bei diesem Flugzeugtyp nicht typisch. Üblich sind Funkgerät, mechanische Grundinstrumente, elektrisches Variometer, Segelflugrechner, GPS Logger, FLARM, gegebenenfalls Transponder und moderne Anzeigen von Herstellern wie LXNAV, Schempp-Hirth kompatiblen Systemen oder Naviter.
Beim Gebrauchtkauf zählen vollständige Bordbücher, Reparaturhistorie, aktueller ARC Status, Zustand von Haube, Fahrwerk, Bremsen, Steueranschlüssen, Flügeloberflächen und Wasserballastanlage. Varianten sind vor allem Ventus a, Ventus b, Ventus c sowie motorisierte Ausführungen wie Ventus T mit Heimkehrhilfe und Ventus M als eigenstartfähige Version. Häufige Upgrades betreffen moderne Avionik, FLARM, Funk mit 8,33 kHz Raster, neue Polsterung, Lackaufarbeitung und Anhängerzustand. Am Markt positioniert sich die Schempp-Hirth Ventus meist oberhalb einfacher Clubsegler, aber unter deutlich neueren Hochleistungsmodellen, mit Preisunterschieden nach Variante, Motorisierung, Avionik und dokumentierter Strukturqualität.