PlaneFox verfolgt 3 zum Verkauf stehende Vulcanair V1.0 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Vulcanair V1.0 fliegt etwa 591 nm bzw. rund 1,095 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 4 Std. 33 Min..
Eine Vulcanair V1.0 kostet etwa EUR 1.858 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 196 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Vulcanair V1.0 ist ein viersitziges, einmotoriges Kolbenflugzeug des italienischen Herstellers Vulcanair, ausgelegt als robuster Hochdecker für Schulung, private Reisen und leichte Einsatzaufgaben. Das Muster wurde in den 2010er Jahren eingeführt und basiert konstruktiv auf der langjährigen Partenavia und Vulcanair Hochdeckerlinie, ist jedoch als eigenständige V1.0 mit moderner Fertigung, aktueller Zulassung und zeitgemäßer Avionik positioniert. Für Käufer ist sie vor allem interessant, weil sie klassische Metallbauweise, gute Sicht aus der Kabine und niedrige Komplexität mit einem nutzbaren Viersitz Layout verbindet.
Die Vulcanair V1.0 wird von einem Lycoming IO-360-M1A angetrieben, einem luftgekühlten Vierzylinder-Einspritzmotor mit 180 hp. Typische Reisegeschwindigkeiten liegen je nach Beladung, Propeller, Höhe und Leistungseinstellung im Bereich um etwa 120 bis 130 knots. Die Reichweite wird in Herstellerangaben mit rund 600 nautical miles angegeben, abhängig von Reserve, Leistungseinstellung und Zuladung. Die Dienstgipfelhöhe liegt bei etwa 14.000 feet. Ein wesentlicher Praxiswert ist die nutzbare Zuladung, die bei vielen Exemplaren deutlich über dem liegt, was in der viersitzigen Schulungs- und Reiseklasse häufig anzutreffen ist. Das feste Fahrwerk und die nicht einziehbare Konfiguration halten Betrieb und Wartung vergleichsweise überschaubar.
Die Kabine bietet vier Sitze in einer konventionellen Anordnung mit guter Rundumsicht durch die Hochdeckerauslegung. Große Türen und die relativ aufrechte Sitzposition erleichtern den Einstieg, was besonders im Schulbetrieb und bei häufig wechselnden Besatzungen relevant ist. Die Kabine ist funktional statt luxuriös, mit Fokus auf Sicht, Bedienbarkeit und Belastbarkeit. In der Avionik finden sich je nach Baujahr und Auslieferung analoge Instrumente, Garmin G500 Installationen, Garmin GTN Navigations und Kommunikationsgeräte sowie IFR Pakete. Einzelne jüngere oder nachgerüstete Flugzeuge können modernere Garmin Displays und ADS-B Ausstattung haben. Käufer sollten die konkrete Panelkonfiguration prüfen, da sie den Nutzwert und den Wiederverkaufswert deutlich beeinflusst.
Auf dem Gebrauchtmarkt steht die Vulcanair V1.0 meist zwischen klassischen Schulflugzeugen wie Cessna 172 und moderneren, stärker digitalisierten Viersitzern. Wichtig sind Motorlaufzeit, Propellerzustand, Korrosionsschutz, Einsatzhistorie in Flugschulen, Logbücher, Einhaltung von Service Bulletins und der Zustand der Avionik. Variantenunterschiede betreffen vor allem Avionikpakete, IFR Zulassung, Innenausstattung und Nachrüstungen. Gut dokumentierte Flugzeuge mit aktuellem Garmin Panel, sauberer Wartungshistorie und nachvollziehbarer Zulassungshistorie sind in der Regel leichter zu bewerten als ältere oder intensiv geschulte Exemplare.