€ 39.000
Locarno, Switzerland
single-enginePreis auf Anfrage
single-engine£ 5.000
Old Warden, England
single-engine£ 40.000
UNITED KINGDOM
single-engine€ 62.000
EDFZ, Germany
single-engine€ 66.000
LHTK, Hungary
single-engine€ 35.000
EDPZ, Germany
single-engine£ 38.500
Lee-on-Solent, UK
single-engine
€ 59.000
Mainz (DE)
single-enginePreis auf Anfrage
Yuma
single-engine$ 60.000
Evansville
single-enginePreis auf Anfrage
Weirsdale
single-enginePlaneFox verfolgt 12 zum Verkauf stehende Pitts S-1 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Aktuell sind 12 Pitts S-1 auf PlaneFox inseriert, davon 9 mit Preisangabe. Die Angebotspreise liegen zwischen EUR 6.000 und EUR 66.000, der Median liegt bei EUR 47.000.
Eine Pitts S-1 fliegt etwa 275 nm bzw. rund 509 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 1 Std. 49 Min..
Eine Pitts S-1 kostet etwa EUR 2.365 im Monat für Besitz und Betrieb: EUR 2.019 für den Betrieb plus EUR 345 für einen Kredit über 15 Jahre auf Basis des hiesigen Median-Angebotspreises von EUR 46.653. Bei 150 Flugstunden pro Jahr sind das etwa EUR 222 pro Flugstunde.
Die Pitts S-1 ist ein einsitziger Kunstflug-Doppeldecker, entworfen von Curtis Pitts in den USA. Der erste Pitts Special flog 1944, die S-1 entwickelte sich danach über Pläne, Einzelbauten, Kits und spätere Werksversionen zu einem prägenden Muster im Wettbewerbskunstflug. Wichtig ist die klare Abgrenzung zur zweisitzigen Pitts S-2: Die Pitts S-1 ist kompakter, leichter und konsequent auf den Piloten allein ausgelegt. Ihr Ruf beruht auf hoher Rollrate, direkter Steuerung und einer Struktur, die für Kunstflugbelastungen ausgelegt ist.
Die Daten einer Pitts S-1 hängen stark von Variante, Triebwerk, Propeller, Bauqualität und Zulassung ab. Typische S-1S und S-1T werden mit Lycoming AEIO-360 Motoren geflogen, meist mit 180 hp oder 200 hp. Die Reisegeschwindigkeit liegt häufig im Bereich um 130 bis 150 knots, wobei die Pitts in der Praxis eher nach Steigleistung, Kunstflugeigenschaften und Handling als nach Reisekomfort bewertet wird. Die Reichweite ist durch die kleinen Tanks begrenzt und liegt bei vielen Exemplaren ungefähr im Bereich von 200 bis 300 nautical miles. Die Dienstgipfelhöhe wird je nach Version und Quelle mit etwa 15.000 bis 20.000 feet angegeben. Die nutzbare Zuladung ist begrenzt, besonders bei schweren Avioniknachrüstungen oder größeren Piloten.
Die Pitts S-1 hat ein einzelnes Cockpit unter einer kleinen Haube oder offenen beziehungsweise teiloffenen Konfigurationen bei älteren Ausführungen. Der Einstieg, die Sicht am Boden und das Rollen mit Spornrad erfordern Vertrautheit mit klassischen Taildraggern. Die Instrumentierung ist meist einfach und VFR-orientiert: Fahrtmesser, Höhenmesser, Variometer, Drehzahl, Öldruck, Öltemperatur und Kraftstoffanzeige, ergänzt durch Funkgerät und Transponder. Moderne Nachrüstungen können ein kleines GPS, ein Engine Monitor oder ein kompaktes EFIS umfassen. Systeme wie Garmin Perspective oder G1000 sind für die Pitts S-1 nicht typisch.
Beim Kauf zählt weniger die Baujahrsangabe als die Dokumentation: Bauunterlagen, Wartungshistorie, Kunstflugbelastungen, Reparaturen an Flügeln, Fahrwerk und Rumpfstruktur sowie Zustand von Bespannung und Lack. Käufer sollten die genaue Variante prüfen, etwa S-1C, S-1S oder S-1T, außerdem Motorisierung, Propeller, Rauchsystem, Kraftstoffanlage und Zulassungsstatus. Viele Flugzeuge sind Experimental oder national unterschiedlich eingestuft, was Wartung, Versicherung und Wiederverkauf beeinflusst. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die Pitts S-1 als spezialisierter Kunstflieger mit begrenztem Reise- und Nutzwert. Aktuelle PlaneFox-Angebote zeigen einen durchschnittlichen Angebotspreis von etwa 54.000 EUR, mit einer Spanne von rund 39.000 bis 76.000 EUR.