€ 149.000
EBAW, Belgium
single-engine£ 70.000
Perth, Scotland
single-engine€ 70.000
EDML, Germany
single-engine€ 40.000
LFPN, France
single-engine€ 65.000
single-engine$ 110.000
Logan
single-engine$ 99.500
Victoria
single-engine$ 205.000
Daytona Beach
single-enginePlaneFox verfolgt 8 zum Verkauf stehende Glasair I / II / III und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Aktuell sind 8 Glasair I / II / III auf PlaneFox inseriert, davon 8 mit Preisangabe. Die Angebotspreise liegen zwischen EUR 40.000 und EUR 177.000, der Median liegt bei EUR 84.000.
Eine Glasair I / II / III fliegt etwa 1,077 nm bzw. rund 1,995 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 4 Std. 27 Min..
Eine Glasair I / II / III kostet etwa EUR 3.082 im Monat für Besitz und Betrieb: EUR 2.462 für den Betrieb plus EUR 619 für einen Kredit über 15 Jahre auf Basis des hiesigen Median-Angebotspreises von EUR 83.657. Bei 150 Flugstunden pro Jahr sind das etwa EUR 270 pro Flugstunde.
Die Glasair I / II / III ist eine Familie zweisitziger, in Verbundbauweise hergestellter Kitflugzeuge, ursprünglich entwickelt von Stoddard-Hamilton Aircraft in den USA. Die Glasair I flog erstmals 1979 und kam Anfang der 1980er Jahre als Bausatz auf den Markt. Die Glasair II folgte als vergrößerte und weiterentwickelte Version, die Glasair III als deutlich leistungsstärkere Variante mit Einziehfahrwerk. Die Baureihe ist für Käufer relevant, weil sie klassische Experimental Aviation mit sehr hoher Reisegeschwindigkeit verbindet. Im Gebrauchtmarkt sind Bauqualität, Motorisierung und Ausrüstung wichtiger als das Baujahr allein.
Die Leistungsdaten hängen stark von Variante, Fahrwerk, Propeller, Motor und individueller Bauausführung ab. Glasair I und II werden typischerweise mit Lycoming O-320 oder O-360 Triebwerken im Bereich von etwa 150 bis 180 PS betrieben, einzelne Glasair I auch mit kleineren Motoren. Übliche Reisegeschwindigkeiten liegen je nach Konfiguration grob im Bereich von 160 bis über 200 knots. Die Glasair III nutzt in der Regel einen Lycoming IO-540 mit rund 300 PS und erreicht in gut ausgeführten Exemplaren Reisegeschwindigkeiten um 240 bis 250 knots. Reichweiten von etwa 700 bis 1.000 nautical miles sind je nach Tanks, Leistungseinstellung und Reserveplanung möglich. Die Dienstgipfelhöhe liegt bei vielen Exemplaren deutlich über 15.000 feet, bei der Glasair III werden häufig Werte um 25.000 feet genannt. Zuladung und Schwerpunktgrenzen müssen immer am konkreten Flugzeug geprüft werden.
Alle Glasair I / II / III sind zweisitzige Tiefdecker mit Side-by-side Sitzanordnung. Die Kabine ist sportlich und eher eng als touringorientiert, mit begrenztem Gepäckraum und direktem, performancebetontem Fluggefühl. Eine einheitliche Werksavionik gibt es nicht, da es sich um Experimental Flugzeuge handelt. Ältere Maschinen besitzen oft klassische Rundinstrumente, Funkgerät, Transponder und GPS-Nachrüstung. Modernisierte Exemplare können Garmin GNS oder GTN Navigatoren, Garmin G3X, Dynon SkyView, Advanced Flight Systems oder vergleichbare EFIS-Lösungen haben. Garmin Perspective oder G1000 sind für diese Baureihe nicht typisch.
Beim Kauf einer Glasair I / II / III stehen Bauqualität, Dokumentation, Gewichtsbericht, Schwerpunktdaten, Fahrwerksausführung, Motortime, Propellerzustand und Nachweis der Erprobungsphase im Mittelpunkt. Besonders wichtig sind saubere Verbundstruktur, kontrollierte Ruderwege, Zustand von Kraftstoffsystem, Fahrwerk und Haube sowie die Qualität späterer Modifikationen. Varianten mit Einziehfahrwerk, stärkeren Lycoming Motoren, Constant-Speed Propeller und moderner IFR-fähiger Avionik erzielen meist höhere Preise. Nach aktuellen PlaneFox Marktdaten liegen angebotene Exemplare im Durchschnitt bei etwa EUR 86.000, mit einer Spanne von rund EUR 40.000 bis EUR 177.000. Die Glasair I / II / III positioniert sich damit als schnelle Experimental-Alternative zu zertifizierten Reiseflugzeugen, jedoch mit deutlich stärkerer Abhängigkeit vom individuellen Einzelstück.