PlaneFox verfolgt 3 zum Verkauf stehende Pilatus P3 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Pilatus P3 fliegt etwa 405 nm bzw. rund 750 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 2 Std. 59 Min..
Eine Pilatus P3 kostet etwa EUR 2.096 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 224 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Pilatus P3 ist ein zweisitziges Schulflugzeug des Schweizer Herstellers Pilatus Aircraft. Der Erstflug fand 1953 statt, die Serienproduktion lief in den 1950er-Jahren, hauptsächlich für die Schweizer Luftwaffe. Die P3 wurde als militärischer Basistrainer und Fortgeschrittenentrainer entwickelt und schließt historisch die Lücke zwischen einfachen Kolbentrainern und leistungsfähigeren Mustern wie der späteren Pilatus PC-7. Für Käufer ist sie vor allem als seltenes, robustes Warbird-Trainingsflugzeug mit überschaubarer Systemkomplexität interessant.
Die Pilatus P3 wird von einem luftgekühlten Sechszylinder-Kolbenmotor Lycoming GO-435 angetrieben, typischerweise mit 240 hp. Die Reisegeschwindigkeit liegt je nach Propeller, Motorzustand und Flugprofil ungefähr im Bereich von 120 bis 130 knots. Die Reichweite wird in zeitgenössischen Daten mit rund 400 nautical miles angegeben. Die Dienstgipfelhöhe liegt bei etwa 18.000 feet. Das Muster besitzt ein einziehbares Dreibeinfahrwerk und ist für Kunstflugausbildung ausgelegt, was es deutlich von einfachen zivilen Reisetrainern unterscheidet. Die Nutzlast hängt stark von Ausrüstung, Kraftstoffmenge und Zulassungsstatus ab, weshalb einzelne Flugzeugdokumente maßgeblich sind.
Die Kabine ist als Tandemsitzanordnung ausgeführt, mit Flugschüler vorn und Lehrer hinten. Die Haube bietet gute Rundumsicht, die Ergonomie entspricht jedoch einem militärischen Trainer der 1950er-Jahre: funktional, schmal und ohne Komfortausstattung moderner Reiseflugzeuge. Eine Gepäckkapazität ist nur eingeschränkt vorhanden. Ab Werk war die Pilatus P3 mit klassischen Rundinstrumenten und militärischer Funkanlage ausgestattet. Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich meist individuell modernisierte Panels mit zivilen Funkgeräten, Mode-S oder ADS-B-Transpondern, Intercom und teils GPS-Navigatoren. Integrierte Glascockpits wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 sind für die Pilatus P3 nicht typisch.
Beim Kauf zählen lückenlose Historie, militärische und zivile Wartungsunterlagen, Motorlaufzeiten, Propellerzustand, Fahrwerkswartung und die Qualität der zivilen Umrüstung. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Korrosionsschutz, Kraftstoffsystem, Hydraulik oder Fahrwerksmechanik sowie die Verfügbarkeit musterspezifischer Ersatzteile. Häufige Marktbezeichnungen beziehen sich auf ehemalige Schweizer P-3-03 und wenige Exportflugzeuge, unter anderem für Brasilien. Wertbildend sind ein sauber dokumentierter Lufttüchtigkeitsstatus, moderne Funk- und Transponderausrüstung, ein frischer Motor oder Propeller sowie authentische Lackierung. Im Markt positioniert sich die Pilatus P3 weniger als praktisches Reiseflugzeug, sondern als historischer Trainer für erfahrene Halter mit Warbird-Interesse.