PlaneFox verfolgt 2 zum Verkauf stehende De Havilland DH-60 Moth und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine De Havilland DH-60 Moth fliegt etwa 278 nm bzw. rund 515 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 3 Std. 45 Min..
Eine De Havilland DH-60 Moth kostet etwa EUR 1.767 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 185 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die De Havilland DH-60 Moth ist ein zweisitziger britischer Doppeldecker von de Havilland Aircraft Company. Der Erstflug erfolgte 1925, die Serienfertigung lief in mehreren Ausführungen bis in die frühen 1930er Jahre. Konzipiert wurde sie als leichtes Privat, Schul und Vereinsflugzeug. Ihre Bedeutung liegt weniger in hoher Leistung als in ihrer Rolle bei der Popularisierung der privaten Luftfahrt zwischen den Weltkriegen. Die DH-60 Moth war einfach zu betreiben, vergleichsweise wirtschaftlich und wurde von Aeroclubs, Flugschulen und privaten Eigentümern in vielen Ländern genutzt.
Die Leistungsdaten hängen stark von der Variante und dem eingebauten Motor ab. Frühe DH-60 Cirrus Moth nutzten ADC Cirrus Reihenmotoren mit etwa 60 PS, spätere DH-60G Gipsy Moth erhielten de Havilland Gipsy Motoren mit rund 100 PS. Typische Reisefluggeschwindigkeiten liegen bei etwa 70 knots, die Reichweite wird bei vielen Gipsy Moth Ausführungen mit ungefähr 260 nautical miles angegeben. Die Dienstgipfelhöhe liegt je nach Ausführung im Bereich von rund 14.000 feet. Für eine DH-60G werden häufig ein maximales Abfluggewicht von etwa 1.550 lb und ein Leergewicht von etwa 885 lb genannt, woraus sich eine Nutzlast von rund 665 lb ergibt. Käufer sollten konkrete Gewichts und Schwerpunktdaten immer aus den aktuellen Bordunterlagen prüfen.
Die De Havilland DH-60 Moth besitzt keine geschlossene Kabine, sondern zwei offene Cockpits in Tandemanordnung. Die Sitze sind funktional, der Zugang erfolgt über die Cockpitöffnungen, Wetterschutz und Geräuschkomfort entsprechen einem historischen Doppeldecker. Eine moderne Glascockpit Avionik wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 gehört nicht zu diesem Muster. Originale oder historisch restaurierte Flugzeuge tragen meist klassische Rundinstrumente, Magnetkompass, Fahrtmesser, Höhenmesser, Motordatenanzeigen und einfache Funktechnik. In heutigen zugelassenen Maschinen können VHF Funk, Transponder und gegebenenfalls ADS-B Ausrüstung nachgerüstet sein, abhängig von Zulassung, Land und Betriebsprofil.
Auf dem Gebrauchtmarkt ist die De Havilland DH-60 Moth ein Sammler und Liebhaberflugzeug, nicht ein praktisches Reiseflugzeug. Entscheidende Prüfpunkte sind die Identität der Zelle, die Dokumentation von Restaurierungen, Holzkonstruktion, Bespannung, Beschläge, Fahrwerk, Steuerseile und der Zustand des Motors. Wichtig ist auch, ob es sich um eine Cirrus Moth, Gipsy Moth oder eine andere DH-60 Ausführung handelt, da Motorisierung, Originalität, Ersatzteilversorgung und historischer Wert unterschiedlich ausfallen. Nachgerüstete Funk und Sicherheitsausrüstung kann den Betrieb erleichtern, während übermäßige Abweichungen von der Originalkonfiguration den Sammlerwert beeinflussen können. Die Marktposition liegt klar im historischen Segment, mit Preisen, die stärker von Provenienz, Restaurierungsqualität und Zulassungsstatus abhängen als von reinen Flugleistungsdaten.