PlaneFox verfolgt 1 zum Verkauf stehende PZL TS-11 Iskra und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine PZL TS-11 Iskra fliegt etwa 675 nm bzw. rund 1,250 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 2 Std. 5 Min..
Die PZL TS-11 Iskra ist ein zweisitziger, einstrahliger Jettrainer des polnischen Herstellers WSK PZL-Mielec. Der Erstflug fand am 5. Februar 1960 statt, die Serienproduktion lief ab den 1960er-Jahren bis in die späten 1980er-Jahre. Entwickelt wurde das Muster als Schulflugzeug für die polnischen Luftstreitkräfte, später entstanden auch Aufklärungs- und leichte Erdkampfversionen. Ihre Bedeutung liegt vor allem in der langen militärischen Nutzung, der robusten Auslegung und der vergleichsweise einfachen Technik für einen Jettrainer dieser Epoche.
Typische veröffentlichte Leistungswerte nennen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 720 km/h, etwa 389 knots, und eine Reichweite von etwa 1.250 km, rund 675 nautical miles, abhängig von Ausrüstung, Profil und Reserven. Die Dienstgipfelhöhe liegt bei ungefähr 36.000 feet. Das maximale Abfluggewicht wird häufig mit etwa 3.840 kg angegeben, bei einem Leergewicht um 2.560 kg. Daraus ergibt sich eine theoretische Nutzlast im Bereich von rund 1.280 kg, wobei in der Praxis Treibstoff, Besatzung, militärische Ausrüstung und Zulassungskonfiguration entscheidend sind. Angetrieben wird die PZL TS-11 Iskra von einem einzelnen polnischen Turbojet der Baureihe WSK SO-3, in späteren Ausführungen häufig als SO-3W.
Die Kabine ist als Tandemcockpit für zwei Personen ausgelegt, mit vorderem Schüler- und hinterem Lehrerplatz. Militärische Maschinen verfügen über Schleudersitze, analoge Rundinstrumente und eine auf Schulbetrieb ausgelegte Bedienlogik. Eine moderne Garmin Perspective oder G1000 Suite gehört nicht zur ursprünglichen Ausrüstung der PZL TS-11 Iskra. Zivil zugelassene Exemplare können jedoch mit zeitgemäßen Funkgeräten, Mode-S-Transponder, 8,33-kHz-Funk, GPS, Intercom und teilweise ergänzenden Navigationsanzeigen nachgerüstet sein. Der konkrete Avionikstandard variiert stark je nach Import, Zulassung und Betreiber.
Auf dem Gebrauchtmarkt ist die PZL TS-11 Iskra ein Spezialflugzeug für Käufer mit Erfahrung im Betrieb ehemaliger Militärjets. Entscheidend sind vollständige Lebenslaufakten, dokumentierte Triebwerks- und Zellenzeiten, Zustand von Hydraulik, Kraftstoffsystem, Fahrwerk, Bremsen und Schleudersitzen sowie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und fachkundiger Wartung. Häufig anzutreffende Bezeichnungen sind TS-11 bis, bis B, bis D, bis DF und Aufklärungsversionen wie TS-11 R. Im Markt positioniert sich die Iskra meist unter komplexeren westlichen Jettrainern, verlangt aber dennoch spezialisierte Infrastruktur, klare Zulassungsplanung und realistische Betriebskostenannahmen.