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helicopterPlaneFox verfolgt 7 zum Verkauf stehende Airbus Helicopters H145 / EC145 / BK117 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Airbus Helicopters H145 / EC145 / BK117 fliegt etwa 438 nm bzw. rund 811 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 3 Std. 15 Min..
Eine Airbus Helicopters H145 / EC145 / BK117 kostet etwa EUR 13.001 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 1.040 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Airbus Helicopters H145 / EC145 / BK117 Familie ist ein zweimotoriger Mehrzweckhubschrauber der leichten bis mittleren Klasse. Die Linie begann als MBB/Kawasaki BK117, Erstflug 1979, mit späterer Produktion durch Eurocopter und heute Airbus Helicopters. Die EC145, werksseitig BK117 C-2, flog erstmals 1999 und kam ab 2002 in den Markt. Die H145, zunächst EC145 T2, wurde ab 2014 ausgeliefert und brachte unter anderem Fenestron-Heckrotor, modernisierte Triebwerke und Helionix-Avionik. Die Familie ist besonders relevant im Rettungsdienst, bei Polizei, Offshore-nahen Aufgaben, Werksverkehr und anspruchsvollen Utility-Profilen, weil sie eine große Kabine mit guter Leistung und IFR-Fähigkeit verbindet.
Typische Reisegeschwindigkeiten liegen je nach Variante und Ausrüstung etwa im Bereich von 125 bis 135 knots. Für die H145 werden Reichweiten um rund 350 nautical miles genannt, abhängig von Reserve, Beladung und Missionsprofil. Das maximale Abfluggewicht beträgt bei vielen EC145 rund 3.585 kg, bei der H145 D2 3.700 kg und bei der fünfflügeligen H145 D3 3.800 kg, mit optionalen Erhöhungen in bestimmten Konfigurationen. Die Dienstgipfelhöhe der H145 liegt bei bis zu 20.000 feet. Frühere BK117-Varianten nutzen je nach Ausführung Lycoming/Honeywell LTS101 oder Turbomeca Arriel-Triebwerke, die EC145 C-2 nutzt Arriel 1E2, die H145 Safran Arriel 2E mit FADEC.
Die Kabine ist ein zentrales Kaufargument dieser Baureihe: ebener Kabinenboden, große Schiebetüren, zweiflügelige Hecktüren und flexible Bestuhlung. Typisch sind ein oder zwei Piloten und bis zu acht oder neun Passagiere, abhängig von Zulassung, Innenausstattung und Missionsausrüstung. EMS-Ausführungen bieten Platz für Tragen, medizinische Arbeitsplätze und Begleitpersonal. Bei der Avionik unterscheiden sich die Generationen deutlich. BK117 und frühe EC145 verfügen häufig über analoge oder gemischte Cockpits mit nachgerüsteten GPS, Funk und Autopilot-Systemen. Spätere EC145 haben häufig VEMD und missionsspezifische Displays. Die H145 nutzt Airbus Helionix mit Glascockpit und vierachsigem Autopilot, nicht Garmin Perspective oder G1000.
Beim Gebrauchtkauf zählen Variante, Triebwerksstatus, Getriebe- und Komponentenlaufzeiten, Missionshistorie, Korrosionsschutz, Avionikstand und Innenausbau. EMS- und Behördenmaschinen können technisch gut dokumentiert sein, tragen aber oft viele Missionszyklen und spezielle Einbauten. Wichtige Varianten sind BK117 B- und C-Modelle, EC145/BK117 C-2, H145 D2 und H145 D3 mit fünfflügeligem Hauptrotor. Nachrüstungen umfassen Avionikmodernisierungen, Winde, Suchscheinwerfer, medizinische Interieurs, NVG-Kompatibilität und bei geeigneten H145-Flotten das Fünfblatt-Upgrade. Im Gebrauchtmarkt positioniert sich die Familie oberhalb vieler leichter Twins, aber unter größeren mittleren Hubschraubern, mit stabiler Nachfrage aus Rettungsdienst und öffentlichen Betreibern.