PlaneFox verfolgt 1 zum Verkauf stehende Robin R2100 / R2160 und liest jedes einzelne Angebot auf den beobachteten Broker- und Händlerseiten erneut ein — deshalb bewegen sich die Zahlen unten mit dem Markt. Jede Zahl auf dieser Seite wird aus diesen Live-Inseraten gemessen und nicht aus einem veröffentlichten Preisführer übernommen.
Eine Robin R2100 / R2160 fliegt etwa 430 nm bzw. rund 796 km – das entspricht bei typischer Reisegeschwindigkeit in ruhiger Luft etwa 3 Std. 25 Min..
Eine Robin R2100 / R2160 kostet etwa EUR 1.830 im Monat im Betrieb, oder rund EUR 192 pro Flugstunde bei 150 Flugstunden pro Jahr.
Die Robin R2100 / R2160 gehört zur R2000-Baureihe von Avions Pierre Robin aus Frankreich. Die zweisitzige, einmotorige Tiefdecker-Familie entstand in den 1970er Jahren und wurde über mehrere Robin- und später Apex-Phasen gebaut. Sie ist als Schul-, Reise- und Sportflugzeug konzipiert, wobei die Robin R2160 mit 160 hp besonders häufig als Kunstflug- und Fortgeschrittenentrainer eingesetzt wurde. Charakteristisch sind die Metallbauweise, das Bugradfahrwerk, die nebeneinander angeordneten Sitze und ein direkter, schulungsfreundlicher Steuerungseindruck.
Die Robin R2100 / R2160 unterscheidet sich vor allem durch die Motorisierung. Die Robin R2100 nutzt typischerweise einen Continental O-200 mit 100 hp, während die Robin R2160 mit einem Lycoming O-320-D2A mit 160 hp ausgerüstet ist. Für die Robin R2160 liegen typische Reiseflugwerte um etwa 120 bis 125 knots vor, bei einer Reichweite in der Größenordnung von rund 380 nautical miles, abhängig von Leistungseinstellung, Zuladung und Reserven. Die maximale Abflugmasse der R2160 liegt bei 900 kg, das Leergewicht typischer Flugzeuge um etwa 535 kg. Die Dienstgipfelhöhe wird für die R2160 mit rund 14.000 feet angegeben. Die R2100 ist spürbar leistungsschwächer und eher als ökonomischer Basistrainer einzuordnen.
Die Kabine bietet zwei Sitze nebeneinander, gute Sicht nach vorn und zur Seite sowie ein für Schulung und Vereinsbetrieb zweckmäßiges Layout. Der Einstieg erfolgt über die Haube, das Platzangebot ist klassenüblich kompakt. Ab Werk sind viele Flugzeuge mit klassischer Analoginstrumentierung, VHF-Funk, Navigationsgerät und Transponder ausgestattet. Moderne Glascockpits wie Garmin Perspective oder Garmin G1000 gehören nicht zur typischen Werksausstattung dieser Baureihe. Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich jedoch Nachrüstungen mit Garmin GNS oder GTN, Garmin G5, digitalen Transpondern, 8,33-kHz-Funk und teilweise einfachen Engine-Monitoring-Systemen.
Beim Kauf einer Robin R2100 / R2160 sind die konkrete Motorvariante, die Kunstflughistorie, der Zustand von Zelle, Fahrwerk, Haube und Innenraum sowie die Vollständigkeit der Wartungsdokumentation entscheidend. Bei R2160-Flugzeugen sollte besonders geprüft werden, ob Kunstflug innerhalb der zugelassenen Grenzen dokumentiert und das Flugzeug entsprechend gewartet wurde. Relevante Punkte sind Motorlaufzeit, Propellerzustand, Korrosionsschutz, Ersatzteilverfügbarkeit und der Status von Service Bulletins. Am Markt positioniert sich die R2100 als einfacher, sparsamer Zweisitzer für Training und lokale Flüge. Die R2160 erzielt meist höhere Nachfrage, da sie mehr Leistung, bessere Steigwerte und eine breitere Nutzung als Sport- und Kunstflugtrainer bietet.